Übersicht
Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz
 
Schublau (Szublauken): Kirchspiel und Standesamtsbezirk Nemmersdorf. Amtsbezirk Angerhöh (Szuskehmen). E.: 60. GH.: 880,— RM. G.: 182 ha. —
 
Einklassige Volksschule, vor 1914 erbaut. Am 09.04. und 10.09.1897 wird der Neubau eines Brunnens im Schulgehöft beschlossen.  Im selben Jahre 1897 wird die Drainierung des Schullandes als durchgeführt bezeichnet (Verw.-Ber. 1897/98); im Jahre 1901 ist das Schulhaus einem Erweiterungsbau unterzogen worden (Verw.-Ber. 1901/ 1902); 1929 wurde ein neues Wirtschaftsgebäude für die Schule errichtet (Verw.-Ber. 1929). 1925: Lehrer Wilhelm Dumschat (außerdem im Ort eine Hauslehrerin Lotte Rekowski). 1937: Lehrer Dumschat noch im Amt; außerdem eine Lehrerwitwe Bertha Pliquett am Ort. —
 
1937: Bürgermeister Gustav Walter Szengel. —
 
Post: Schublauken über Gumbinnen (9 km). —
 
Gendarmerie-Hauptwachtmeister Fritz Altenkirch. —
 
Landwirte: Hermann Gerullis, Adolf Junkuhn, Gustav Lörzer, Friedrich Loos, Fritz Loos; —
 
Jungbauer Otto Lörzer. —
 
Handwerker: Schneidermeister Heinrich Rudat. —
 
Gastwirtschaft und Schrotmühle Walter Szengel.  — 
 
Kaufmann Franz Post. —
 
Straßenwärter Gustav Sabrowski. —
 
Melker Ernst Eschmann. —
 
Landwirtswitwe Minna Lörzer. —
 
Deputanten: Hans Grafenberger, Fritz Hoffmann, Deputant Samuel Wetzner.
 
Arbeiter: Karl Didßuhn, Friedrich Kerschowski. —
 
Sozialstatus:1 Landwirtswitwe, 1 Lehrerwitwe, 1 Rentenempfänger, 1 Rentenempfängerin. (Emil Lörzer ohne Berufsangabe). —
 
1925: 8 Besitzer (darunter 1 Gastwirt, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Schmied), 1 Lehrer, 1 Hauslehrerin, 2 Kindermädchen, 1 Melker, 3 Deputanten, 1 Bahnarbeiter. —
 
Im Archiv der Kreisgemeinschaft 1 Ortsfragebogen von 1966 mit Ortsskizze.
 
Danach Bürgermeister Szengel bis zur Vertreibung in seinem Amt.
 
Als Bauern werden aufgeführt: Kurt Junkun ca. 350 Morgen. Fritz Loos ca. 100 Morgen. Eduard Loos ca. 50 Morgen, Otto Lörzer ca. 80 Morgen.
 
Im Ort bestand bis zur Vertreibung die Motormühle von W. Szengel.
 
Täglich bestand zweimal eine Verbindung mit dem Postauto nach Gumbinnen, mit beschränkter Personenbeförderung.
 
Auf der Skizze eingetragen: (folgt später)
 
1. Grundstück Adolf Junkuhn, ca. 350 Morgen.
2. Insthäuser Junkuhn.
3. Gustav Lörzer, ca.70 Morgen.
4. Eduard Lörzer, ca. 50 Morgen.
5. Gasthaus und Mühle Walter Szengel, ca. 15 Morgen.
6. Miethaus Szengel.
7. Schmiede Gerullis, ca. 20 Morgen.
8. Schule, einklassig.
9. Eduard Loos, ca. 100 Morgen.
10. ?
 
Im Auftrage des deutschen Reichsvereins für Bienenzucht hielt Lehrer Pliquet aus Szublauken für Ost- und Westpreußen Ende der Sommerferien 1905 in Szublauken einen Kursus ab. Die Teilnahme war unentgeltlich (lt. LZ vom 12. 7. 1905).



 


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