Übersicht
Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz
 
Pfälzerort (Drutischken): Kirchspiel und Standesamtsbezirk Groß-Waltersdorf (Walterkehmen). Amtsbezirk Grünweiden (Grünweitschen) (Ortsteil von Jägershagen [Ribbinnen]). E.: 70. GH.: 820,— RM. G.: 749 ha. —
 
Eingeschult nach Birkenhöhe Ostpr. (Schmulken). —
 
1937: Bürgermeister Franz Schröder. —
 
Post: Walterkehmen, Kr. Gumbinnen (10 km). —
 
Landwirte: Otto Faster, Franz Käding jun., Gustav Kallweit, Otto Kröck (zugleich Steinsetzer), Ernst Schröder, Emil Torkler. —
 
Bauern: Franz Bernhardt, Otto Bernhardt, Franz Käding, Fritz Kibat, Franz Schröder (Gemeindeschulze); —
 
Eigenkätner August Lunk. —
 
Handwerker: Steinsetzer u. Landw. Otto Kröck, Gärtner Rudolf Matissig. —
 
Bäuerin Minna Kallweit. —
 
Arbeiter: Fritz Käding, Gustav Salatzkat. —
 
Sozialstatus: 2 Altsitzer, 2 Altsitzerinnen, 1 Rentenempfängerin, 1 Berufsloser. —
 
1925: 10 Besitzer, 1 Maurer (Gemeindevorsteher Besitzer Fritz Mischée). —
 
Im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen 1 ausgefüllter Ortsfragebogen mit Beiblatt und Plan des Ortes mit Eintragung der Besitzer.
 
Der letzte Bürgermeister vor der Vertreibung war danach der Bauer Kibat.
 
Der Ort lag an der Rominte, und hatte zuletzt 8 Bauern und 2 Nebenerwerbsstellen.
 
Der Ort soll 1732 gegründet worden sein durch Salzburger und Hessen.
 
Die Bauern waren zuletzt: 1. Franz Schröder 66 ha. 2. Franz Bernhardt 36 ha. 3. Otto Bernhardt 27 ha. 4. Gustav Kallweit 19 ha. 5. Fritz Kibat 8,2 ha. 6. Emil Torkler 7 ha. 7. Franz Käding 7 ha. 8. Otto Faster 6 ha. Außerdem hatte Rentner August Lunk 1 ha und Fritz Brommert (Maler) 1 ha, der aber auswärts wohnte und an Familie Krök vermietet hatte.
 
Im Ersten Weltkrieg wurde das Dorf zu etwa 75 Prozent zerstört.
 
Die Bewohner waren bei Einbruch der Russen vom Herbst 1914 bis Frühjahr 1915 geflüchtet.
 
Im Ersten Weltkrieg sind gefallen: Fritz Schröder, Hermann Kibat, Fritz Stinn. Im Zweiten Weltkrieg sind gefallen: Hans Bernhardt, Heinz Bernhardt, Kurt Kibat, Gustav Kallweit, Fritz Kallweit, Albert Kallweit, Franz Käding,  Walter  Lunk. 
 
Auf  der  Flucht  umgekommen bzw. von den Russen erschossen wurden: Herr Martin, Martha Bernhardt, Gretel Bernhardt, Trude Krök, Hanne Kibat, Grete Kibat, August Faster, Karoline Faster; Herr und Frau Lunk verschollen.


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