Übersicht
Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz
 
Groß-Stangenwald (Groß-Wersmeningken)- mit Forsthaus Grünewalde:

(Kirchspiel Kanthausen [Judtschen]). Kirchspiel Branden (Ischdaggen). Amtsbezirk und Standesamtsbezirk Kanthausen (Judtschen). E.: 221. GH.: 820,— RM. G.: 876 ha. —
 
Zweiklassige Volksschule, vor 1914 erbaut, 1925 nur 1 Lehrer Gustav Stephan, 1937 Lehrer Gustav Rogat (bis zur Vertreibung), und Lehrer Albert Szöbb. —
 
1937: Bürgermeister Bauer Fr. Wersenger. —
 
Post: Judtschen über Gumbinnen (17 km). —
 
Landwirte: Elise Albat, Ernst Dildey, Otto Harbrucker, Fritz Hoffmann, Friedrich Lauruschkat, Heinrich Liehr, Otto Lippert, Heinrich Loyal (auch Tischlermeister), Johann Munier, F. Schmidtke (auch Schneidermeister), Otto Sinnhuber, Walter Sonnenberg, Fritz Stege, Franz Uschkoreit, Fritz Wersenger. —
 
Besiizer: Paul Aschmoneit, Gustav Mischée, Otto Wiese. —
 
Bauern: Jungbauer Alfred Girod, Bauernsohn Hans Munier. —
 
Handwerker: Zimmerer Otto Dildey, Tischlergeselle Fritz Gasenzer, Schmied und Besitzer August Gieger, Tischler Fritz Kallweit, Tischlermeister und Landwirt Heinrich Loyal, Maurer Richard Pliquet, Schneidermeister und Landwirt F. Schmidtke, Stellmacher Fritz Schneidereit, Maurer und Besitzer Fritz Warlies. —
 
Weitere Berufe: Just.-Angestellter Kurt Brückenstein, Kraftfahrer Rudolf Putzkus, Hirt Fritz Schinz.
 
In Försterei Grünwalde: Revierförster Bruno Bruhn, Gehilfe Werner Kauroff und Hegemeisterwitwe Elise Korries. —
 
Untergeordnete landwirtschaftliche Berufe:
 
Kutscher: Fritz Giesa, Erich Lepschies. —
Melker: Otto Buchholz, Ernst Giesa, Gustav Hartkopf, Hans Knabe. —
Landwirtschaftl. Gehilfe: Karl Gossing. —
Deputanten: Johann Münstermann, Friedrich Neubacher, August Neusesser, August Pohl. —
Arbeiter: Fritz Bernhardt, August Brommont, Franz Endrulat (Waldarbeiter), Helene Knabe, Karl Konrad, August Koslowski, August Lepschies, Friedrich Mickeleit (Waldarbeiter), Wilhelm Schreiber, Fritz Wrobel. —
 
Sozialstatus: 7 Altsitzer, 2 Rentenempfänger, 5 Rentenempfängerinnen, 2 Altsitzerinnen, 4 Witwen, 1 Rentnerin, 1 Rentier. —
 
1921: 23 Besitzer, 1 Lehrer, 1 Schmiedemeister, 4 Melker, 1 Maurer, 1 Schrankenwärter, 1 Schneider. — 

Fritz Niklaus berichtet über Gr. Stangenwald:
 
G. war ein Bauerndorf.
 
Die Eigentümer: 1. August Gieger 4,00 ha. 2. Otto Harbrücker 43,75 ha. 3. Fritz Hoffmann 30,09 ha. 4. Johanna Kallweit 1,00 ha. 5. Friedrich Lauruschkat 20,50 ha. 6. Emmi Lippert 25,50 ha. 7. Gustav Mischée 8,16 ha. 8. Johann Munier 19,00 ha. 9. Fritz Schneidereit 4,00 ha. 10. Emma Stege 25,00 ha. 11. Franz Uschkoreit 63,36 ha. 12. Friedrich Warlies 3,17 ha. 13. Otto Wiese 7,15 ha. 14. Elise Albat 5,00 ha. 15. Paul Aschmoneit 8,50 ha. 16. Ernst Dildey 55,00 ha. 17. Otto Dildey 3,00 ha. 18. Heinrich Loyal 3,00 ha. 19. Heinrich Liehr 4,00 ha. 20. Otto Sinnhuber 100,00 ha. 21. Franz Schmidtke 2,50 ha. 22. Walter Sonnenberg 8,00 ha. 23. Fritz Wersenger 12,50 ha. 24. Schule 3,50 ha. 25. Revierförsterei 20,00 ha. —
 
Der Ort lag an der Straße Kanthausen — Lolen und grenzte an die Brödlauker Forst.
 
Die Revierförsterei Grünwalde gehörte zur Gemeinde.
 
Eine zweiklassige Schule war im Ort; weiter 1 Kolonialwarenhandlung mit Flaschenbier, 1 Stellmacher, 1 Tischler und 1 Maurer. —
 
Im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen 1 Ortsfragebogen von 1966.
 
Danach letzter Bürgermeister Bauer Hoffmann,
 
zweiklassige Volksschule mit 2 Lehrern. 1. Lehrer Rogat.
 
Im Amtsbezirk Kanthausen (Judtschen) letzter Amtsvorsteher Wersenger.
 
Zuständiger Polizeiposten in Kanthausen,
 
1 Kaufladen (Schneidereit),
 
6 selbständige Handwerker: Schmidtke, Loyal, Warlies, Schneidereit, Gieger, Kallweit.
 
16 Bauernhöfe (Namen sollen nicht mehr aufgezählt werden, da die Angaben von F. Niklaus sehr genau sind!).
 
Keine Bus- oder Eisenbahnverbindung.

Diese Website verwendet durch den Provider Cookies. Durch die fortgesetzte Nutzung von www.kreis-gumbinnen.de stimmen Sie dem Einsatz von Cookies auf unserer Website zu.
Weitere Informationen Ok